Welpen
Grundgedanke
Ein Welpe muss nicht funktionieren. Er muss erst einmal ankommen, die neue Welt kennenlernen und Schritt für Schritt lernen, was im Alltag wichtig wird.
Im Welpenkurs geht es deshalb nicht um schnelle Perfektion. Es geht um Orientierung, Vertrauen, kleine alltagstaugliche Übungen und um ein besseres Verständnis für das Verhalten junger Hunde.
Was wird geübt?
Im Mittelpunkt stehen einfache, verständliche Grundlagen:
- Orientierung am Menschen
- Rückruf und Ansprechbarkeit
- ruhiges Warten
- Umgang mit neuen Reizen
- erste Signale im Alltag
- sinnvolles Spiel und passende Pausen
- sicherer Umgang mit Leine und Geschirr
- Begegnungen mit Menschen, Hunden und Umweltreizen
Ein Teil der Stunden kann draußen im Alltag stattfinden. Dort lernt man nicht auf dem Papier, sondern dort, wo später auch das echte Leben stattfindet.
Zu wichtigen Übungen können kurze Videoclips und ergänzende Informationen bereitgestellt werden. So lassen sich Inhalte zu Hause in Ruhe wiederholen.
Was sollte der Hund mitbringen ?
Der Welpe muss noch nichts können.
Wichtig ist, dass er altersgerecht belastbar ist, gesund wirkt und in einem passenden Geschirr geführt werden kann. Im Training wird mit positiver Verstärkung gearbeitet, zum Beispiel mit Futter, Lob, freundlicher Ansprache, Nähe und Spiel.
Flexi-Leinen werden in den ersten Trainingsschritten nicht eingesetzt, weil sie für junge Hunde oft zu unklar sind und ruhiges Lernen erschweren.
Für wen ist der Welpenkurs geeignet?
Der Kurs passt für Menschen, die ihren Welpen freundlich, klar und alltagstauglich begleiten möchten.
Bei Tierschutzhunden oder Hunden aus dem Ausland kann ein vorheriges Gespräch sinnvoll sein. Manchmal braucht es vor dem Gruppenkurs erst eine ruhigere Eingewöhnung oder einzelne Termine.
Nächster Schritt
Über die Standortauswahl kann geprüft werden, welcher Welpenkurs aktuell passt. Bei Unsicherheit ist ein kurzes Erstgespräch sinnvoll.





